A-Junioren erreichen Halbfinale im Kreispokal

SG Orlen – SV Heftrich 2:1 (1:1)

Durch einen 2:1-Sieg über den Gruppenligisten SV Heftrich zog die Orlener A-Jugend ins Pokalhalbfinale ein. Dort wartet kommenden Mittwoch der Sieger der Partie JFV Hohenstein gegen JFV Hünstetten auf die SGO.

Start nach Maß

Nachdem unsere letztjährige A-Jugend dem SV Heftrich im Aufstiegskampf den Vortritt lassen musste und da viele unserer Jungs die Heftricher Spieler privat kennen – und teilweise sogar mal dort spielten (Julian Heinzer/Jonathan Forst) war die Motivation unserer Spieler natürlich entsprechend groß den SV Heftrich aus dem Pokal auszuschalten. Und vor stattlicher Kulisse legte unser Team auch gleich gut los.

Zunächst wurde ein Eckball von Kapitän Lasse Schlotter noch geklärt, aber im zweiten Versuch flankte Lasse den Ball mit viel Zug vor das Tor, wo Noah Scherf noch die Fußspitze an die Kugel brachte, die so den Weg ins Heftricher Gehäuse fand. Schon stand es 1:0 für die SGO nach 4 Minuten. Überhaupt ein starkes Comeback des früheren „Leitwolfes“ nach langer Ausfallzeit. Gewohnt Zweikampfstark ist er ohne Zweifel eine Bereicherung unseres Teams. Unsere Elf ließ dann zunächst sowieso defensiv wenig anbrennen, schaffte aber im Umkehrschluss auch nur selten einen gescheiten Spielaufbau. So gestaltete sich das Ganze auf mäßigem Niveau recht ausgeglichen.

Glücklicher Elfer für Heftrich zum Ausgleich – Orlen vergibt zwei Topchancen

Nach einer halben Stunde ein etwas riskanter Einsatz von Julian Heinzer den der junge Schiedsrichter mit einem Elfmeter ahndete. Allerdings spielte Julian hier doch klar zunächst den Ball. Nicht jeder Referee zeigt hier auf den Punkt. Den Strafstoß verwandelte  allen Orlener Protesten zum Trotz sicher zum 1:1. Vor der Pause besaß anschließend dennoch die SGO die besseren Chancen zu einer erneuten Führung. Leider gelang es Lasse Schlotter respektive Jonathan Forst nicht diese zu nutzen. So ging es mit einem Remis in die Pause.

Zuerst Langeweile, dann Heftrich der Führung näher

Die ersten knapp 20-25 Minuten der zweiten Halbzeit gerieten dann zum Langeweiler. Keines der beiden Teams konnte sich klare Vorteile, geschweige denn Torchancen, erspielen. Dann aber, mit etwas nachlassender Kraft vor allem auf Orlener Seite (hier merkt man das man mehr trainieren sollte und mehr Rhythmus braucht), kam vor allem der leicht favorisierte Gruppenligist aus dem Idsteiner Land besser auf. Orlens Keeper Leon Bauer musste nun das ein oder andere Mal rettend eingreifen und hielt in diesen Situationen auch sehr gut, hatte aber auch Glück bei zwei-drei Patzern beim Herauslaufen. Glücklicherweise konnte Heftrich diese Einladungen (wie auch den ein oder anderen unnötigen Ballverlust der Orlener Hintermannschaft) nicht nutzen. Aber auch unsere Elf hatte die ein oder andere Gelegenheit zum Torerfolg. Fast immer wenn es brenzlig wurde war Lasse beteiligt. So auch als er Nick Appelt (der wie Luis Kühnemann mit gutem Engagement als B-Jugendlicher half die Ausfälle von Janek Ziemer, Christian Jachemich, Niko Antonakopoulos, Philipp Monz oder Felix Ungethüm, um nur einige zu nennen, zu kompensieren) prima in Szene setzte aber dieser leider freistehend das Tor klar verfehlte, oder als Marc Hahn sein Zuspiel nicht gut genug verarbeiten konnte. So blieb das Spiel bis zum Schluss spannend und offen.

Spätes Tor zum Sieg

Als schon vieles auf eine Verlängerung hindeutete dann doch noch der späte Siegtreffer für die SGO. Nach Einwurf von Jonathan Forst verlängerte Marc Hahn den Ball auf Lasse Schlotter, der den Ball gefühlvoll über den Keeper zum umjubelten 2:1 in die Maschen hob (90.). Man muss ehrlicherweise zugeben, dass es leicht nach Abseits roch, was aber nach der Elfer-Entscheidung gegen die SGO vielleicht auch „ausgleichende Ungerechtigkeit“ war. Wie dem auch sei, da der Treffer zählte war Orlen kurz vor Schluss 2:1 vorn und rettete die Führung trotz der vehementen Schlussoffensive der Heftricher letztlich clever ins Ziel.

Fazit: sicher kein fußballerisches Glanzstück, aber eine große Willensleistung der Orlener Elf! Somit war es letztlich auch nicht ganz unverdient das man weiter im Cup-Wettbewerb verbleibt. Mal sehen was dann in der nächsten Runde noch so möglich ist.

SGO: Leon Bauer, Sebastian Schultz, Pascal Schauss, Noah Scherf, Julian Heinzer, Matthias Jeanneaux, Felix Fischer, Jonathan Forst, Lasse Schlotter, Jonas Rolke, Marc Hahn, Tom Becker, Luis Kühnemann, Nick Appelt und Laurent Dittrich

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