D1-Junioren starten mit Remis in die Saison

Lang hatte man diesem Moment entgegengefiebert. Für den größten Teil der Spieler war es die erste Möglichkeit sich in der Gruppenliga Wiesbaden mit den stärksten Spielern ihres Jahrgangs zu messen. Dass am Ende -nur- ein Punkt verbucht werden konnte war etwas unglücklich, aber aufgrund des hart umkämpften Spiels letztendlich o.k.

Schon vor dem Aufwärmen war die Anspannung in der Kabine förmlich zu greifen. So versuchte das Trainerteam (Kai Mucke und Roger Hecht) die Mannschaft einzustimmen, aber ihr auch zugleich die Angst zu nehmen. “ Ihr dürft Fehler machen und Respekt ist immer gut, wichtig ist es aber den Adrenalin beim Spielbeginn positiv umzusetzen“.

So begann unser Team sehr mutig und verteidigte hoch, setzte den Gegner in der eigenen Hälfte unter Druck ohne jedoch große Torchancen herausarbeiten zu können. Nach den ersten 15 Minuten ließ der eigene Druck nach und das Team verstand es in dieser Phase nicht, die zentralen Räume etwas defensiver zu schließen. Und mit dem ersten nennenswerten Vorstoß erzielten die Jungs aus der Landeshauptstadt das 1:0. Diesen Schock galt es erst einmal zu verdauen und das Ergebnis mit in die Halbzeitpause zu nehmen.

In der Kabine appellierten die Trainer an den Mut der ersten 15 Minuten, „dieses Spiel können und wollen wir noch drehen“. So begann man in der zweiten Halbzeit beherzt und aus einem tollen Pass von Janosch erzielte Kristof das 1:1. Kurz danach kam wiederum Kristof im Strafraum zu Fall und es gab Elfmeter. Kurios, dass Keiner den Strafstoß schießen wollte und so fasste sich Kristof selbst ein Herz und schoss den Ball knapp am Tor vorbei.

Das Spiel wurde nun deutlich härter, zahlreiche unschöne Fouls der Biebricher und der robuste groß gewachsene Stürmer des Gegners setzte unserem Team schwer zu. So war es letztlich der guten Defensivarbeit von Kristof und Tom zu verdanken, dass Biebrich daraus keinen Nutzen ziehen konnte. aber auch eigene Torchancen blieben ungenutzt.

Positiv festzuhalten  ist, dass man sich von der Härte nicht beeindrucken ließ. Auffällig ist aber auch, dass die Pass- und Laufwege noch nicht stimmen und hier noch reichlich Arbeit vor dem Trainerteam liegt, damit aus vielen guten Fußballern auch eine Top-Mannschaft wird.

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