C Jugend verliert als besseres Team

 SV Wiesbaden – SG Orlen 3:1 (2:0)

Für die Gruppenliga-Fußballer der Orlener C Jugend gab es vergangenen Samstag nichts zu lachen. Trotz guter Leistung unterlagen die Schützlinge des  Trainers Jan Mucke und des Betreuers Mario Hörrmann beim SV Wiesbaden unglücklich mit 3:1 (2:0).Es lässt sich wirklich nicht behaupten, dass der Fußball in irgendeiner Weise fair zu sein scheint. Nach hart umkämpftem Spiel am vergangenen Dienstag gewannen die C Jugendfußballer nach schlechter Leistung mit 3:1. Vergangenen Samstag Verdrehte Welt.

Das Bittere: Gegen den SV Wiesbaden steigerte sich die SGO im Vergleich zur Vorwoche deutlich und war ab der 20. Spielminute die klar bessere Mannschaft. Zuvor schien der Aufsteiger jedoch noch zu schlafen und wurde in der 7. Spielminute durch einen Standard bestraft. Die Nr.6 des SV Wiesbaden konnte den Freistoß kurz vor dem Orlener 16ener an der falsch stehenden Mauer flach ins Tor bringen. Zu Beginn des Orlener Aufwinds, konnte der SV Wiesbaden ebenfalls nach einem Freistoß in der 24. Minute das durchaus haltbare 2:0 erzielen.

Trotz anfänglicher Unkonzentriertheit hätte es zur Halbzeit längst 2:2 oder gar 2:3 stehen müssen. So vergaben zwischen der 20. Und der 35. Spielminute Kevin G., Fathi G. und Erdion K.  mehrere Großchancen vergeblich.

„Natürlich war die Niederlage extrem unglücklich. Schon in der 1. Halbzeit hätten wir das eine oder andere Ding machen müssen“, gestand auch Jan Mucke, fügte aber sogleich hinzu: „Wenn man ein Spiel auf diese Art und Weise verliert, muss man daraus lernen. Fehler analysieren und in der kommenden Woche, bzw. in den kommenden Wochen daran arbeiten.“

Der Auftritt der Orlener ist mit dem Begriff Arbeit vor allen Dingen in der 2. Halbzeit treffend beschrieben ist. Während sich der SV Wiesbaden vornehmlich auf die Defensive konzentrierten und mit hohem körperlichen Einsatz versuchte, das Spiel des Gegners zu zerstören, bestimmte Orlen das Geschehen und schaffte es immer wieder, sich mit spielerischen Mitteln eine nach der anderen Großchance zu erarbeiten. Nach nur 3 Minuten in der 2. Halbzeit dann die Chance per Elfmeter zu verkürzen. Nach Foul an Fathi G., vergab Nick H. an die Latte. Dass das Foulspiel erneut von der Nr.9 des SV Wiesbaden kam, wusste der Schiedsrichter erst hier mit Gelb zu würdigen, um diesen in der 70. Spielminute mit 5 Minuten des Feldes zu verweisen. Der Spieler hatte das Publikum bereits in der ersten Hälfte gegen sich aufgebracht, indem er durch mehrere Unschöne Foulspiele aufgetreten war.   

Im Folgenden ergab sich ein Spiel auf ein Tor, jedoch gelang es der spielerisch starken SGO nicht den Anschlusstreffer zu erzielen. Bemerkenswert, dass es den Jungs der SG Orlen gelang, sich gegen festverwurzelt stehende 10 Mann, im fremden 16ener spielerisch durchzusetzen. Dabei wirkte es sich in der zweiten Hälfte überaus positiv aus, dass es dem linken Außenverteidiger Lucas F. gelang sich immer wieder in das Spielgeschehen zu integrieren. Gemeinsam mit dem stark aufspielenden Adrian K. kreierten sie eine nach der anderen Chance, jedoch blieben diese ungenutzt. In der „End-Druckphase“ der SGO passierte in der 69. Spielminute der 3:0. Nach einem langen Ball  kam Julian Z. nicht mehr hinterher und der Spieler mit der Nr.9 wusste zu verwerten. In der 2. Spielminute der Verlängerung gelang Kevin G. noch das 1:3, welches lediglich für die Statistik von Bedeutung ist.

SGO-Kapitän Julian Zampach analysiert die Fehler seines Teams offen: „Meine Vermutung ist es, dass unser Problem nicht auf dem Feld liegt sondern viel mehr davor. Die Unkonzentriertheit beim Warm machen übertragen wir aufs Feld. In der Gruppenliga musst du eben von der ersten Sekunde an da sein. Rennst du einmal einem 2 Tore Rückstand hinterher wird es schwer.“

Betreuer Mario Hörrmann bestätigte den Kapitän und gab zu bemerken:“Sicherlich muss am Aufwärmprogramm und der damit verbundenen Konzentriertheit einiges passieren, das sollten wir bis nächste Woche in den Griff bekommen und in Brechen wieder punkten.“

 

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