Deutliche Niederlage gegen Spitzenreiter

C1 Junioren hadern mit eigenem Verhalten

C Junioren scheitern mehr oder weniger an sich selbst, verlieren gegen die Spitzenreiter aus Kelkheim – und träumen immer noch dem Sieg in Wehen hinterher. „Die Niederlage war abzusehen“, meint nicht nur Trainer Jan Mucke. Patrick Riegler spricht sogar von „höchstgradiger Arroganz“.

Nach dem Sieg in der vergangenen Woche auf dem Halberg, nahm sich das Team vom Zugmantel vor, auch im 3. Heimspiel der Saison kompakt zu stehen und möglichst wenig zuzulassen. Das Ergebnis alleine spricht Bände 0:5. Man kam deutlich unter die Räder. Dabei hatte man noch Glück, das es nicht höher ausging.

Die ganze Woche über war es abzusehen, Nachlässigkeit im Training kaum Körperspannung und mehr Spaß an der Freude als am Fußball. Letztendlich scheint an der alten Fußballerweisheit doch was dran zu sein, die Trainingsleistung spiegelt das Spiel wieder. Selbst Orlen-Kapitän Julian Zampach war überrascht: „So kenne ich meine Jungs nicht, wir hatten null Zug im Training und vom Spiel fangen wir gar nicht an.“

Nach 12. Minuten musste man das 1:0 hinnehmen, woraufhin Kelkheim in der 30. und 33. Spielminute zu erhöhen wusste. Allerdings kann man dies nicht alleine auf die spielerische Stärke des Gegners zurückzuführen. Vor allen Dingen auf mangelnde Konzentration, mangelndes taktisches Verständnis und fehlendes Zweikampfverhalten.

In der 2. Hälfte konnte man sich freuen, das Kelkheim 2-3 Gänge zurückschaltete und nur noch 2 Tore zu erzielen wusste. Nach dem Spiel bleibt für Co. Captain Howaldt klar: „Die waren besser als der SV Wehen, klarer Favorit auf den Hessenliga-Aufstieg“

Wir haben ständig versucht, lange Bälle zu schlagen und so den Ball nicht länger als 10 Sekunden in unseren Reihen gehalten, alleine die Stärke des Gegner ist keine Ausrede dafür selber keinen klaren Ball zu spielen“, sagte Gerlach. Torchancen gab es für die Orlener C Jugend wenige bis gar nicht, und wenn, dann scheiterte man eher an der eigenen Unfähigkeit als an dem Gegnerischen Keeper.

Später, im Abschließenden Kreis, wählte Patrick Riegler deutlichere Worte, ungewohnt deutliche: „Wir haben arrogant gespielt und uns arrogant Verhalten. Der Umgang in der Kabine funktioniert so nicht.“ Letzterer Satz ist wohl an die Adresse all jener gerichtet, die seine Worte in der Kabine nicht ernst nehmen wollten.

 

Nach 4 Pflichtspielsiegen vielleicht ein Rückschlag den das Team gebraucht hat, um zurück in die Konzentration und damit in die Erfolgspur zu findet. Die Hinrunde geht dem Ende zu. Erst nach Winkel, dann zuhause gegen Schwalbach, bevor der letzte Spieltag in Biebrich ansteht. Die Wochen der Wahrheit haben begonnen. Jetzt gilt es die Siege einzufahren, um zufrieden in die Winterpause gehen zu können. 

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