Pokalfinale verpasst!

Eigentlich war alles angerichtet: Bestes Fußballwetter, zahlreiche Zuschauer und dann ein Pokal-Derby gegen den Nachbarn vom SV Wehen. Das sind die Spiele, auf die man sich ein ganzes Jahr freut. Dass man dann bereits zum zweiten Mal in der Saison mit 0:2 das Nachsehen hatte ist ärgerlich, hat man doch so die Möglichkeit auf ein Finale „Dahoam“ verpasst. Denn am 1. Mai finden die Pokal-Endspiele am Zugmantel statt.

Doch von Beginn an:   Schon vor dem Spiel hat das Trainerteam die Mannschaft auf die Besonderheiten des Pokals eingestimmt und die Eigenschaften gefordert, die es braucht, um eben einen richtigen Pokalfight abzuliefern. Zugleich sollten die Jungs sich aber auch die Spielfreude erhalten und nicht verkrampfen.

Von Beginn an legte das heimische Team gut los und setzte den Gegner ein ums andere Mal in der gegnerischen Hälfte unter Druck. Leider konnte man die hausgespielten Torchancen nicht nutzen. Hier liegt das Problem, welches die Mannschaft schon die ganze Saison verfolgt und was man gut an der Anzahl der geschossenen Tore erkennen kann. Es hat sich noch kein Knipser herauskristallisiert.

Gegen Ende der ersten Halbzeit konnte man den Druck nicht mehr so hoch halten und der SV Wehen erspielte sich nun mehr Spielanteile und hatte in dieser Phase auch die bessere Spielanlage. Dass dann die erste richtige Chance des Gegners auch noch etwas unglücklich im Orlener Kasten lag, war schade, da man so mit dem 0:1 in die Pause gehen musste.

In der Halbzeitpause richteten die Trainer das Team wieder auf und machten klar, dass man ein 0:1 jederzeit noch drehen kann. Ob es fehlender Mut oder fehlende Kraft war, auf jeden Fall kam man in der zweiten Hälfte nicht mehr richtig ins Spiel, stattdessen hatte der Gegner nun die Räume sein schnelles Spiel aufzuziehen. Nach einem Fehler auf der linken Seite konnte der gegnersiche Stürmer frei aufs Tor laufen und zum 2:0 Endstand einschießen. Genau diese Kaltschnäutzigkeit fehlt uns derzeit, sodass wir uns zu selten für unseren Aufwand belohnen.

Allerdings muss man auch feststellen, dass man ebenfalls zur Hälfte mit Spielern des jüngeren Jahrgangs 2003 besetzt war und man doch zeitweise auf Augenhöhe mit den Talenten des Jugendleistungszentrums mithalten konnte. Dies lässt auf eine stetige Weiterentwicklung hoffen. Also Kopf hoch und weiter arbeiten, jetzt gilt es die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren und sich damit auch wieder das nötige Selbstvertrauen zu holen.

Ein besonderer Dank gilt den helfenden Eltern, die mal wieder gezeigt haben, wie Jugenarbeit bei der SGO funktioniert!!!

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