Mit einem Punkt in Niedernhausen zufrieden?!

Letztlich muss man mit dem Einen Punkt zufrieden sein. Hatte man doch 6 Minuten vor Schluss am Sonntag Morgen noch mit 3:1 zurück gelegen.

Doch von Beginn an: Nach dem Pokalhalbfinale in Wehen war demTrainerteam klar, dass es schwer würde gegen den Tabellenvorletzten aus Niedernhausen die nötige Spannung aufzubauen. Schon beim Aufwärmen bekam man den Eindruck, dass nicht jeder wach war und so entwickelte sich das Spiel auch. Bereits nach 2 Minuten konnte Luca einen Torwartabpraller zum 1:0 verwandeln. Wer aber glaubte, dass uns das Sicherheit in unser Spiel bringt, sah sich getäuscht. Wenig Bewegung ohne Ball, immer wieder mit Ball am Fuß und dem Kopf durch die Wand spielte man an diesem Sonntag-Morgen unterirdisch Fußball.

Und so konnte Niedernhausen mit dem ersten Schuss aufs Tor auch prompt zum 1:1 ausgleichen. Dass dann mit einem Fernschuss auch noch das 2:1 gelang war symptomatisch (2 Schüsse 2 Tore). Es sind gerade die vermeintlichen Leistungsträger, die derzeit weit unter ihren Möglichkeiten spielen und so machen sie es sich und der ganzen Mannschaft schwer.

In der Halbzeitpause gab es dann eine laute und deutliche Anprache und zumindest der Wille etwas zu verändern war in der zweiten Hälfte erkennbar, wobei die Führung nun dem Gegner in die Karten spielte, der vom Trainerteam und den Zuschauern angefeuert, gut verteidigte und dann aus einem Konter gar das 3:1 erzielen konnte.

Als man nun dachte das Spiel sei gelaufen, wurde die Mannschaft plötzlich wach und Kristof gelang das 2:3. In den letzten 5 Minuten warf man alles nach vorn und hatte bei dem einen oder anderen Konter viel Glück und konnte tatsächlich nach einem schönen Freistoß von Tom wiederum durch Luca das 3:3 erzielen.

Wenn man etwas positiv festhalten wollte, dann war es die Tatsache, dass die Mannschaft plötzlich doch gelebt hat und mit viel Willen den glücklichen Punktgewinn erzwungen hat. Alle Spieler sollten sich an die eigene Nase packen und endlich wider zur Normalform  zurückfinden um auch mal ein Spiel selbst fußballerisch gestalten zu können. Da reicht Alt-Herren-Tempo nicht, da muss man auch mal Gas geben!!!

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