Kooperation mit der Fresenius Hochschule im Bereich Osteopathie

Seit der vergangenen Woche hat die Fußballjugendabteilung der SG Orlen und der Fachbereich Osteopathie der Fresenius Hochschule in Idstein im Rahmen von Praktikumsverträgen eine Kooperation geschlossen. Ziel ist es in der kommenden Zeit die Spieler zu beobachten, Verletzungsmuster zu erkennen und diesen dann gezielt, aber auch über präventive Trainingseinheiten entgegen zu wirken.

Die Studierenden werden gemeinsam mit Jakob Schmidt (Osteopath, Heilpraktiker und Absolvent der Hochschule Fresenius) der auch als Supervisor und Anleiter die Studierenden fungiert und Vanessa Diel (Physiotherapeutin) eine Bestandsaufnahme machen und beim Training die Bewegungsabläufe der Kinder anschauen um dann ein gezieltes Konzept für die Prävention zu erstellen, welches ins Training integriert wird. Präventionskonzepte für den Fußballsport werden mit dem Ziel erarbeitet und zusammengestellt um eine Senkung der Unfallzahlen herbeizuführen. Außerdem wird geschaut welche Spieler evtl. größere Probleme haben und nochmal individuell gefördert oder auch behandelt werden können. Mit jedem Spieler wird deswegen der „Functional-Movement-Screen“ (Dauer 20 Minuten pro Spieler) durchgeführt. Dies ist ein standardisiertes Testverfahren und überprüft wichtige konditionelle Fähigkeiten zur Erfassung potentieller Verletzungsrisiken und ineffizienter Bewegungsmuster. Die Lehrpraxis für Osteopathie der Hochschule Fresenius in Idstein bietet dann den einzelnen Spieler sehr vergünstigt die Möglichkeit die Spieler zu behandeln. So profitieren sowohl die Studierenden, als auch die Spieler davon.

Die derzeit verletzungsanfälligste Gruppe im Fokus der Osteopathen sind hierbei unsere C-Junioren, da diese sich auch in der stärksten Wachstumsphase befinden.

Spieler die mehr Betreuung und Therapie brauchen, haben die Möglichkeit in die Lehrpraxis der Hochschule Fresenius vergünstigt unter Supervision von Studierenden und Dozenten behandelt zu werden.

portler benötigen herausragende körperliche und geistige Qualitäten, um im Wettbewerb zu bestehen. Grundlage ihrer Leistungen ist stets der bestmöglich trainierte und funktionsfähige Körper. Die Osteopathie hilft, das im Fußball benötigte optimale Zusammenspiel der besonders beanspruchten körperlichen Systeme zu verbessern. Durch präventive sportosteopathische Behandlungen lassen sich Fehlhaltungen und Dysbalancen korrigieren und somit Verletzungen vermeiden. Zudem können körpereigene Regenerationskräfte verbessert bzw. gestärkt werden. Alles für sich allein und in der Summe schafft die Grundlage für ein höheres Leistungsniveau.

vorn links nach rechts: Dekanin Hester van Wijnen, Phasiotherapeutin Vanessa Diel, Niclas Lorenz
hinten von links nach rechts: Matteo Haberkern, Joachim Reichelt, Tilmann Schatz und Jugendleiter Kai Mucke

 

 

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